TEURER STROM UND BILLIGE TELEFONATE
16
Dez
2013
Geschrieben von  News Anonymer Benutzer Geschrieben,  16-12-2013 15:27 16-12-2013 15:27 3062  Gelesen 3062 Gelesenblog_cat.png News   0 Kommentare 0 Kommentare
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Was 2014 auf Verbraucher zukommt

Die Bankgeschäfte werden internationaler, stromfressende Staubsauger verschwinden aus den Läden und die Post schlägt beim Briefporto auf. In vielen Lebensbereichen haben sich Verbraucher 2014 auf Neuerungen einzustellen.

BANKGESCHÄFTE: Zum 1. Februar tritt in Europa das SEPA-Zahlungssystem in Kraft. Bei inländischen Überweisungen reicht dann die Angabe der internationalen Kontonummer, kurz IBAN. Für SEPA-Überweisungen ins europäische Ausland ist vorerst neben der IBAN auch die internationale Bankleitzahl BIC erforderlich.

EINKAUF: Ab Mitte Juni gilt EU-weit ein einheitliches Widerrufsrecht beim Internet-Einkauf. Die Frist für einen Widerruf beträgt dann 14 Tage nach Erhalt der Ware. Allerdings müssen die Kunden den Widerruf nun ausdrücklich erklären. Die Waren einfach zurückzuschicken, genügt nicht mehr. Den Händlern steht es frei, das Porto für die Rücksendung auf den Kunden abzuwälzen.

Der Verkauf von Staubsaugern mit einer Leistung ab 1600 Watt ist ab September verboten. Ab dann müssen Hersteller die Geräte außerdem mit einem Label für den Stromverbrauch versehen.

MOBILFUNK: Ab 1. Juli werden Handy-Telefonate innerhalb der EU billiger. Laut Europäischem Verbraucherzentrum fallen für Anrufe in der Heimat maximal 19 Cent pro Minute an, für eingehende Telefonate höchstens fünf Cent die Minute. Das Verschicken einer SMS kostet sechs Cent. Beim mobilen Surfen im Internet kostet ein Megabyte an Datenvolumen 20 Cent. Außerdem können Handy-Nutzer für ihren Auslandsaufenthalt einen anderen Netzanbieter wählen, unabhängig von ihrem Handyvertrag.

POST: Die Post erhöht ihr Briefporto von 58 auf 60 Cent. Teurer werden außerdem Einschreiben sowie Päckchen und Pakete. Bei Päckchen bis zwei Kilo aber gilt: Wer es in der Postfiliale abgibt, kann sich die neun Cent Preiserhöhung sparen.

ERNÄHRUNG: Lebensmittelhersteller müssen 14 Inhaltsstoffe, die besonders oft Allergien hervorrufen, ab Mitte Dezember 2014 auf der Zutatenliste besonders markieren. Freiwillig können Hersteller regionaler Lebensmittel ab Anfang 2014 ein blau-weißes „Regionalfenster” auf die Verpackung drucken. Es soll darüber informieren, wo die Zutaten herkommen, wo ein Produkt verarbeitet und wo es verpackt wurde.

GESUNDHEIT UND PFLEGE: Alle Versicherten ab 15 Jahren müssen ab Januar die neue Krankenversichertenkarte mit Foto nutzen. Ausgenommen von der Regelung ist nur, wer sich nicht fotografieren lassen kann, etwa wegen Bettlägerigkeit.

Das Benotungssystem für Pflegeheime wird strenger: Die Messlatte für eine „sehr gute” Bewertung wird heraufgesetzt. Zudem werden besonders wichtige Einzelbereiche im Bewertungsbogen hervorgehoben.

ENERGIE: Der Strompreis wird 2014 weiter steigen. Nach Schätzungen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erhöht sich die Rechnung für einen Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden etwa um 2,73 Euro pro Monate. Preistreiber ist vor allem die EEG-Umlage, mit der Ökostrom gefördert wird. Sie steigt um 0,963 Cent auf 6,240 Cent.

Gleichzeitig wird ab Januar die Einspeisevergütung für mittelgroße Photovoltaikanlagen gedrosselt. Nur noch 90 Prozent des erzeugten Solarstroms wird nach dem festen Einspeisetarif vergütet. Die restlichen zehn Prozent sollen Anlagebetreiber selbst nutzen oder weitervermarkten. Wer beides nicht tut, bekommt für die letzten zehn Prozent eine niedrigere Vergütung.

WOHNEN: Wer ein Haus oder eine Wohnung vermietet oder verkauft, muss ab Mai einen neuen Energieausweis für die Immobilie vorzeigen. Dort wird diese nach Effizienzklassen zwischen A+ bis H bewertet. Vermieter dürfen außerdem ab Januar nur noch geeichte Zähler für Warmwasser und Heizung nutzen.

BAUEN: Wer per Riester-Sparplan fürs Eigenheim spart, kann das angesammelte Geld jederzeit ganz oder teilweise verwenden, um Schulden für die Immobilie zu tilgen. Zudem darf das Geld nun auch für den altersgerechten Umbau des Eigenheims Verwendung finden.

Konstanttemperatur-Heizkessel, die vor 1985 installiert wurden, müssen 2014 ausgetauscht werden. Hausbesitzer, die mindestens seit 2002 in ihrem Ein- oder Zweifamilienhaus wohnen, sind von der Regelung ausgenommen.

 


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